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Chronik Wien
01/28/2019

100kg schwere Fliegerbombe in Floridsdorf entschärft

Im 21. Bezirk wurde eine Fliegerbombe russischer Herkunft gefunden. Evakuierungen und Sperren sind mittlerweile aufgehoben.

von Konstantin Auer

In Wien-Floridsdorf ist am frühen Montagnachmittag eine ca. 100 Kilo schwere Fliegerbombe entschärft worden. Das Kriegsrelikt wurde um 9.30 Uhr von Bauarbeitern in der Heinrich-von-Buol-Gasse entdeckt. Größere Absperrmaßnahmen waren die Folge. "Wir haben rund 100 Personen aus Einfamilienhäusern in Sicherheit gebracht", sagte Polizeisprecher Daniel Fürst. Auch der öffentliche Verkehr war betroffen.

Verkehrssperren

Zwischen den Wiener Bahnhöfen Floridsdorf und Leopoldau war die Zugstrecke unterbrochen, informierten die ÖBB auf ihrer Internetseite. Bei den Wiener Linien kam es auf den Buslinien 28A, 29A, 31A zu Behinderungen. Die Fliegerbombe wurde gegen 13.15 Uhr vom Entminungsdienst des Bundesheeres entschärft und abtransportiert. Anschließend wurden die Evakuierungen und Sperren aufgehoben.

Ebenso wurde in Ternitz in Niederösterreich eine Bombe gefunden, auch diese wiegt 100 Kilogramm.

"Wenn Kriegsrelikte gefunden werden, sollte man sich den genauen Ort merken und sich in sichere Distanz bringen", rät die Polizei. Die Gegenstände sollten unverändert liegen gelassen und nicht manipuliert, gewaschen oder bewegt werden. Polizei oder Feuerwehr sind unverzüglich zu verständigen.