Nacktlauf für "Pussy Riot"

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Nacktlauf für "Pussy Riot"
07/29/2013

Nacktlauf für "Pussy Riot"

Holland: Nackter Protest gegen die russische Justiz.

Ob es Eindruck auf Putin und die russische Justiz macht, wenn ihnen aus den Niederlanden ein paar hundert blanke Hintern entgegenlachen, ist fraglich. Mediale Aufmerksamkeit erregen blanke Hintern jedoch immer und genau darum ging es bei der Nacktlauf-Aktion in Holland, denn die Öffentlichkeit vergisst schnell. Schneller, als den noch immer inhaftierten „ Pussy Riot“-Bandmitgliedern Nadjeschda Tolokonnikova und Maria Alechina lieb sein könnte, deren Berufungsverfahren mittlerweile beide gescheitert sind. Das dritte Mitglied, Jekaterina Samuzewitsch, kam bereits im Oktober 2012 auf Bewährung frei. Sie gab beim Lauf den Startschuss für die nackten Teilnehmer – per Videobotschaft.

Gelaufen wurde auf einer Motocross-Strecke, die rund 400 Aktivisten trugen Sportschuhe und Helme zu ihrem Adamskostüm. Mitorganisiert wurde der Event von Amnesty International - die Organisation fordert das Recht auf freie Meinungsäußerung in Russland. Es ist nicht das erste Mal, dass nackt für „Pussy Riot“ demonstriert wird, vor etwa einem Jahr fällten die Aktivistinnen der ukrainischen „Oben Ohne“-Protestbewegung „Femen“ symbolisch ein Holzkreuz mit einer Motorsäge – um gegen das harte Urteil zu protestieren. Und erst vor Kurzem forderten Prominente wie Adele, Elton John, Madonna und Yoko Ono zum Jahrestag der Urteilssprechung in einem offenen Brief die Freilassung der zwei Bandmitglieder – dies allerdings bekleidet.

VIDEO - Der Nacktlauf in Holland

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