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USA
08/14/2013

Attacke der Karpfen

Panische Karpfen "attackieren" Boot.

Vom berühmten Sommerloch werden Sie schon gehört haben, da zieht man in der heißen Jahreszeit traditionell Tiere aus dem Hut. Der deutsche Boulevard bläst beispielsweise zur Jagd auf die bayrische Alligator-Schildkröte „Lotti“, von der „BILD“ mittlerweile zur „Terror-Kröte“ geadelt. In Österreich fahndete man August letzten Jahres nach einem Krokodil in der Drau und vor zwei Monaten nach Känguru „Charly“. Beides übrigens in Kärnten, da dürften sich exotische Tiere besonders wohl fühlen.

Mit dieser Tradition wollen wir nicht brechen und zeigen Ihnen etwas, was Sie vielleicht so noch nicht gesehen haben. Der Schauplatz: Der Wabash River, Grenzfluss der US-Bundesstaaten Indiana und Illinois. Die Protagonisten: Karpfen. Fische, die dafür bekannt sind zu Weihnachten am Festteller zu landen, aber nicht unbedingt dafür auszuflippen und freiwillig in Boote zu springen.

In den 1970ern wurden in zahlreichen US-Flüssen Asiatische Karpfen ausgesetzt, um der Algen Herr zu werden. Womit wohl niemand gerechnet hat: Der Asiatische Karpfen scheint in nordamerikanischen Gewässern sehr fortpflanzungswillig zu sein. Mittlerweile hat sich der Bestand so stark vermehrt, dass der Wabash River prall mit den Einwanderern gefüllt ist. So prall, dass die Schwärme in Panik geraten, wenn man mit dem Boot über sie hinwegfährt. Wie spektakulär das aussieht, sehen Sie im VIDEO. Die Aufnahmen stammen aus dem Mai 2013.

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