Wende im Wal-Drama: Spektakulärer Rettungsplan für Timmy genehmigt
Besteht etwa doch noch Hoffnung für Wal Timmy? Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) hat nun grünes Licht für den Rettungsversuch des bei Wismar gestrandeten Buckelwals gegeben. Das Konzept sehe eine Bergung Timmys und einen Transport in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik vor, sagte bei einer Pressekonferenz in Schwerin.
Die Behörden hätten das entsprechende Konzept geprüft und ihm zugestimmt. Nach Aussage von Backhaus soll das Tier per Luftkissen angehoben werden. Dann soll der Sand unter dem Kopf und dem vorderen Teil des Wales sanft weggespült werden. Der Wal solle dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert und aus der Bucht geschleppt werden.
Die Maßnahmen sollten zügig starten. Die Verantwortung liege bei den privaten Initiatoren. "Wir dulden dieses Vorhaben", sagte Backhaus. Bei den Initiatoren handelt es sich laut Backhaus unter anderem um den Mediamarkt-Gründer Walter Gunz.
Buckelwal mehrfach gestrandet
Der kranke und geschwächte Wal liegt seit dem 31. März vor der Ostsee-Insel Poel. Bisher hatten Experten erklärt, dem Buckelwal könne nicht sinnvoll geholfen werden, und es sei das Beste, ihn in Ruhe und Würde sterben zu lassen. Das Tier war bereits mehrfach gestrandet.
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