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US-Küstenwache: Boote mit Kokain in Millionenwert gestoppt

Drei Boote wurden vor der Küste Kolumbiens mit fast 2,8 Tonnen Kokain aufgegriffen.
US-Küstenwache: Boote mit Kokain in Millionenwert gestoppt

Die US-Küstenwache hat nach eigenen Angaben Drogenschmuggler mit Rauschmitteln im Wert von über 61 Millionen Dollar (52,07 Mio. Euro) aufgegriffen. Die drei Boote seien vor der Küste Kolumbiens abgefangen worden, teilte die Behörde mit. Allein die fast 2,8 Tonnen Kokain an Bord haben demnach einen Wert von über 45 Millionen Dollar (39 Mio Euro).

Zwei Boote hätten den Befehlen der Küstenwache Folge geleistet, ein drittes sei durch Schüsse auf den Antrieb manövrierunfähig gemacht worden. Die mutmaßlichen Drogenschmuggler seien daraufhin ins Wasser gesprungen und von der Crew des Helikopters gerettet worden. Wie die Küstenwache weiter mitteilte, wurde nach bisherigem Kenntnisstand niemand verletzt. Ein veröffentlichtes Video mit mutmaßlichen Aufnahmen des Einsatzes zeigte zum Schluss drei brennende Boote.

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump geht mit rigiden Mitteln gegen den Drogenhandel aus Süd- und Mittelamerika vor. Immer wieder gibt es Berichte über entsprechende Einsätze, häufig mit Todesopfern. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben in der Regel nicht.

Als rechtliche Grundlage für die Attacken führt die US-Regierung an, dass Drogenkartelle von ihr zu Terrororganisationen erklärt wurden. Kritiker zweifeln allerdings an, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind.

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