Stärke 5,3: Erdbeben erschütterte Ferieninsel Korfu

In einigen Regionen fiel vorübergehend der Strom aus. Zudem kam es zu kleineren Erdrutschen. Beben war auch in Albanien zu spüren.
GREECE-EU-ENVIRONMENT-POLLUTION-WASTE-TOURISM-CLIMATE

Zusammenfassung

  • Erdbeben der Stärke 5,3 erschütterte Nordwest-Griechenland und war bis in den Süden Albaniens spürbar.
  • Viele Menschen flohen ins Freie, es kam zu Stromausfällen und kleineren Erdrutschen.
  • Verletzte oder größere Gebäudeschäden wurden zunächst nicht gemeldet.

Ein Erdbeben hat die Region der beliebten griechischen Ferieninsel Korfu und weite Teile des Nordwestens Griechenlands erschüttert. Der Erdstoß der Stärke 5,3 ereignete sich nach Angaben des Geodynamischen Instituts der Universität Athen am Sonntag gegen 5.32 Uhr Ortszeit (4.32 Uhr MEZ). Das Zentrum des Bebens lag demnach auf dem Festland nahe der Regionalhauptstadt Ioannina in einer Tiefe von etwa zehn Kilometern.

Es folgten zahlreiche kleinere Nachbeben. Das Beben sei auch im Süden Albaniens zu spüren gewesen, berichteten griechische Medien.

Menschen flohen ins Freie

Viele Bewohner wurden aus dem Schlaf gerissen und liefen aus ihren Häusern. In einigen Regionen fiel vorübergehend der Strom aus, wie örtliche Medien weiter berichteten. Zudem kam es zu kleineren Erdrutschen.

Verletzte und nennenswerte Schäden an Gebäuden wurden zunächst nicht gemeldet, sagte der Erdbebenexperte Efthymios Lekkas im griechischen Fernsehen ERTNews.

Kommentare