18-Jähriger kollabiert beim Vapen – Polizei ermittelt
(Symbolbild)
Zusammenfassung
- 18-Jähriger kollabiert in Bayern nach dem Vapen mit einer fremden E-Zigarette, Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
- Laboruntersuchungen sollen klären, ob Betäubungsmittel in der Vape waren, Ergebnisse werden nächste Woche erwartet.
- Am Vortag wurde bei einer 13-Jährigen nach dem Vapen Benzodiazepin im Blut festgestellt, nachdem ein 16-Jähriger ihr das Gerät angeboten hatte.
Ein 18-Jähriger ist in Bayern nach dem Vapen kollabiert. Er habe am Busbahnhof Grafenau einen Zug von einer Vape genommen, die ihm ein Fremder angeboten habe, teilte die Polizei am Montag mit. Vapes (E-Zigaretten) sind elektrische Geräte, die Flüssigkeiten (Liquids) durch eine beheizte Spule verdampfen, statt Tabak zu verbrennen. Bei der Zugfahrt habe sich der Mann übergeben und sei später kollabiert. Ein Rettungsdienst brachte ihn vom Bahnhof Spiegelau ins Spital.
Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung
Die Polizei ermittelt nach dem Vorfall vom Samstag wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht nach Zeugen. Im Labor soll überprüft werden, ob Betäubungsmittel in der Vape waren. Mit den Ergebnissen ist erst in der nächsten Woche zu rechnen.
Am Tag zuvor hatte eine 13-Jährige ebenfalls im Landkreis Freyung-Grafenau Betäubungsmittel über eine Vape verabreicht bekommen. Ein 16-Jähriger habe der Schülerin am vergangenen Freitag einen Zug von dem Verdampfergerät angeboten, danach habe sie schlecht gesehen und gehört. Im Krankenhaus seien Benzodiazepine - Tranquilizer - im Blut der Jugendlichen festgestellt worden.
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