© REUTERS/Lucy Nicholson

USA
10/21/2018

Pizzabote fuhr 720 Kilometer, um „eine Freude zu machen“

Ein 18-Jähriger Jung-Unternehmer brachte einem kranken Mann und seiner Frau zwei Pizzen.

von Dirk Hautkapp

 Wer in der Ellenbogen-Gesellschaft Amerika selbstlos die „extra mile“ geht, also ungewöhnliche Hilfsbereitschaft an den Tag legt, wird gefeiert. Wie der 18-jährige Dalton Shaffer. Seine Geschichte beginnt so: Als sie vor 25 Jahren noch in Battle Creek in Michigan lebten, war „Steve’s Pizza“ für Julie und Rich Morgan eine feste Adresse. Zu Julies Geburtstag vor einigen Tagen wollte das Paar darum einen Abstecher in das beliebte Restaurant machen. Eine böse Krebserkrankung kam Rich dazwischen. Um dem Todkranken ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern, riefen Familienangehörige bei „Steve’s Pizza“ an und baten höflich um die Übersendung eines Gutscheins. Am Telefon: Dalton Shaffer. Nach kurzem Überlegen entschied er, mit zwei Pizzen die 360 Kilometer von Battle Creek nach Indianapolis zu fahren. Als er an

der Tür klingelte, waren die Morgans zu Tränen gerührt. Sie boten dem Pizza-Boten ein Bett für die Nacht an. Shaffer lehnte dankend ab und machte sich auf den Rückweg. Seine Motivation erklärte der Jung-Unternehmer so: „Ich wollte diesen Menschen eine Freude machen.“diha

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