Zwei Wochen nach Einsturz: Mitarbeiter aus Mine gerettet
Ein Bergarbeiter in Mexiko ist zwei Wochen nach dem Einsturz einer Gold- und Silbermine gerettet worden.
© REUTERS/Stringer
Ein Bergarbeiter in Mexiko ist zwei Wochen nach dem Einsturz einer Gold- und Silbermine gerettet worden.
"Unglaublicherweise und glücklicherweise wurde er lebend gefunden", sagte Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. Bei dem Einsturz der Mine im nordwestlichen Bundesstaat Sinaloa am 25. März waren zwei Bergarbeiter ums Leben gekommen, ein weiterer wurde fünf Tage nach dem Unfall gerettet.
Unfälle in Bergwerken keine Seltenheit
Hunderte Rettungskräfte hatten zwei Wochen lang Tag und Nacht gearbeitet und spezielle Wasserfördergeräte eingesetzt, um zu dem Mann vorzudringen. Nach Angaben der Behörden stürzte die Mine aufgrund eines Versagens der Abdichtung ein.
- Unfälle in Bergwerken sind in Mexiko keine Seltenheit. Einige werden illegal oder mit mangelhafter Ausrüstung und unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen betrieben.
- Im August 2022 kamen bei einem Minenunglück im nördlichen Bundesstaat Coahuila zehn Bergarbeiter ums Leben.
- In demselben Bundesstaat starben 2006 bei einer Explosion in der Kohlemine Pasta de Conchos 65 Bergleute.
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