Hunderte vernachlässigte Hunde und Katzen aus Heim nahe Los Angeles gerettet
Im US-Bundesstaat Kalifornien sind den Behörden zufolge bei einer beispiellosen Rettungsaktion Hunderte Katzen und Hunde aus einem Tierheim gerettet worden. Wie die Behörden am Freitag Journalisten mitteilten, wurden mehr als 300 Tiere in einer rund 110 Kilometer nördlich von Los Angeles gelegenen Einrichtung in Lake Hughes unter erbärmlichen Bedingungen vorgefunden. Es handelt sich demnach um die größte derartige Rettungsaktion in der US-Geschichte.
Kein Wasser während aktueller Hitzewelle
An der Aktion waren demnach mehr als 70 Mitarbeiter der Bezirksbehörde Animal Care and Control sowie Mitglieder weiterer Tierschutzorganisationen beteiligt. Die Behörde hatte zunächst von 700 geretteten Tieren berichtet. Später korrigierte sie die Zahl nach einer internen Zählung jedoch auf 316. Insgesamt wurden demnach 250 Hunde und 66 Katzen gerettet. US-Medien zufolge handelt es sich um das Tierheim Rock N Pawz.
Die Tiere seien in Käfigen gehalten worden und hätten nur unregelmäßig Futter und kein Wasser erhalten - und das während einer derzeit herrschenden Rekord-Hitzewelle in der Region, sagte die Chefin der zuständigen Bezirksbehörde, Marcia Mayeda. Die Tierheimbetreiberin hatte demnach "mehr Tiere aufgenommen, als sie angemessen versorgen konnte". Die Situation für die Tiere nannte Mayeda "äußerst fahrlässig und gefährlich". Die Tiere in kritischem Zustand wurden in Tierkliniken gebracht, die anderen Katzen und Hunde kamen zur Beobachtung und Behandlung in andere Tierheime.
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