Lawinenabgang in Norditalien: Skitourengeher tödlich verunglückt

Ein Schild warnt vor hoher Lawinengefahr.
Bei einem Lawinenabgang oberhalb der Stadt Aosta (Italien) starb ein Skitourengeher. Die Lawine ereignete sich auf einer stark frequentierten Route.

Bei einem Lawinenabgang oberhalb der norditalienischen Stadt Aosta ist am Samstag ein Skitourengeher ums Leben gekommen. Der Mann war unterhalb der "Pointe de la Pierre" von einer Schneelawine erfasst und tödlich verletzt worden. Der Leichnam wurde vom Lawinenrettungsdienst des Aostatals gemeinsam mit der Feuerwehr geborgen.

Lawine löste sich bei stark frequentierter Route

Die Lawine löste sich entlang einer bei Skitourengehern stark frequentierten Route, wie die Bergrettung mitteilte. Über die Staatsangehörigkeit des Toten gab es vorerst keine Angaben.

Unterdessen sorgte eine weitere Lawine in der Apenninenregion Abruzzen für Aufmerksamkeit in sozialen Netzwerken. Das Bild eines gewaltigen Schneerutsches am Gran Sasso d'Italia, ging viral. Die Aufnahme zeigt eine große Schneewolke, die bis an den Waldrand der Gemeinde Isola del Gran Sasso reicht. Das betroffene Gebiet ist unbewohnt; Hinweise auf verschüttete Personen lagen vorerst nicht vor.

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