© APA/AFP/Zoos Victoria/HANDOUT

Chronik Welt
09/15/2021

Langnasenbeutler in Australien vor dem Aussterben gerettet

1989 gab es nur noch 150 Exemplare in freier Wildbahn. Der Bestand wird heute auf 1.500 Tiere geschätzt.

Mit seiner langgestreckten, spitzen Schnauze, den großen, zugespitzten Ohren und dem kurzen Schwänzchen sieht der Langnasenbeutler aus wie eine große Spitzmaus. Eine sehr große: Langnasenbeutler können nämlich bis zu 40 Zentimeter groß und zwei Kilogramm schwer werden.

Groß ist auch die Freude bei Tierschützerinnen und Tierschützern: In Australien ist der Tasmanische Langnasenbeutler vom Aussterben gerettet worden. Er konnte nach dem erfolgreichen Abschluss eines Zucht- und Auswilderungsprogramms von der Liste der in freier Wildbahn ausgestorbenen Tiere entfernt werden.

 

Das nachtaktive Beuteltier war durch Füchse, Katzen und die Zerstörung seines Lebensraums in den weiten Grasflächen des Bundesstaates Victoria fast vollständig ausgerottet worden.

Population stark gestiegen

1989 gab es nur noch 150 Exemplare. Dann wurde zur Erhaltung der Art ein teures Zucht- und Auswilderungsprogramm gestartet, das nun nach mehr als 30 Jahren eingestellt werden konnte. Nach Behördenangaben wird die Population in Victoria nun wieder auf 1.500 Tiere geschätzt.

Trotzdem gilt die Art immer noch als gefährdet, ebenso der Bestand auf der Insel Tasmanien. Umweltministerin Lily D'Ambrosio würdigte den Erhaltungserfolg dennoch als "unglaubliche Premiere" in Australien.

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