Ein Baby in Jerusalem, Symbolbild

© APA/AFP/AHMAD GHARABLI

Chronik Welt
03/11/2021

Jüdische Krankenschwester stillte hungriges palästinensisches Baby

Ungewöhnliche Hilfe von Mutter zu Mutter: Weil das Baby nicht aus dem Fläschchen trinken wollte, gab ihm die Krankenschwester ihre Brust.

Ungewöhnliche Hilfe von Mutter zu Mutter: Eine Palästinenserin ist bei einem Unfall schwer verletzt in ein Krankenhaus in Jerusalem gebracht worden. Ihr vier Monate altes Baby schrie vor Hunger und wollte kein Fläschchen nehmen, wie die Hadassah-Klinik am Donnerstag mitteilte.

Daraufhin habe eine jüdische Krankenschwester das Kind kurzerhand an die Brust gelegt und gestillt. Die Frau hat selbst ein einjähriges Kleinkind.

Tante gab Erlaubnis

Sie habe die Tante des Babys aber zuvor um Erlaubnis gebeten, sagte die Krankenschwester Jael Cohen. Die Schwester der Verletzten sagte den Angaben zufolge: „Wir waren sehr erleichtert, als das Baby nach mehreren Stunden Hunger und Weinen endlich getrunken hatte.“

Sie seien der Krankenschwester sehr dankbar. „Nicht jede Frau hätte das getan, es ist nicht leicht, ein Kind zu stillen, das nicht das eigene ist.“

Nun hoffe man auf die rasche Genesung der Mutter, die bei dem Unfall nahe Hebron im Westjordanland am Samstag mehrere Knochenbrüche erlitten habe.

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