Chronik | Welt
14.07.2018

Höhlendrama: Mannschaft darf Spital am Donnerstag verlassen

© Bild: APA/AFP/Ministry of Health/HANDOUT

Den aus einer thailändischen Höhle geretteten Buben wurde geraten, möglichst keine Interviews zu geben.

Die aus einer Höhle in Thailand gerettete Burschen-Fußballmannschaft und deren Trainer sollen das Krankenhaus am Donnerstag verlassen dürfen. "Sie werden alle gemeinsam entlassen", sagte der thailändische Gesundheitsminister Piyasakol Sakolsattayatorn am Samstag.

Die zwölf Buben und ihr Trainer seien "bei guter Gesundheit" und "frohgemut", versicherte er. Dennoch sollten sich die Buben nach der Entlassung aus dem Krankenhaus weiter ausruhen.

Rettungsaktion endete am Dienstag

Den Buben sei geraten worden, Zeit mit ihren Freunden und ihrer Familie zu verbringen und Journalisten möglichst keine Interviews zu geben. Interviews könnten Symptome von posttraumatischen Belastungsstörungen auslösen, warnte der Minister.

Die zwölf Fußballer im Alter zwischen elf und 16 Jahren und ihr 25-jähriger Trainer waren am 23. Juni in der Tham-Luang-Höhle von rasch steigenden Wassermassen überrascht worden. Neun Tage später wurden sie gefunden, mit Lebensmitteln versorgt, medizinisch betreut und schließlich nach gut zwei Wochen in der Höhle ins Freie gebracht. Die Rettungsaktion endete am vergangenen Dienstag und sorgte weltweit für Aufsehen.