Gouverneur: Bewaffnete töten 29 Menschen in Nigeria
In Nigeria haben Bewaffnete nach Angaben des örtlichen Gouverneurs mindestens 29 Menschen getötet. Der Sprecher des Gouverneurs erklärte am Montag, der Vorfall habe sich am Vortag in der Gemeinde Guyaku im nordöstlichen Bundesstaat Adamawa ereignet. Ein Anrainer sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Angriff habe sich gegen junge Menschen auf einem Fußballplatz gerichtet. Das Motiv des Angriffs war zunächst unklar.
Der örtliche Gouverneur machte die islamistische Gruppe Boko Haram für den Angriff verantwortlich. Eine rivalisierende Gruppe, die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat in Westafrika (Iswap), reklamierte den Angriff jedoch für sich und erklärte, sie habe "mindestens 25 Christen getötet", wie die Organisation Site, die auf die Beobachtung islamistischer Online-Plattformen spezialisiert ist, meldete.
Adamawa ist ein Brennpunkt für Gewalt durch Dschihadisten und kriminelle Banden. Auch Konflikte um Landbesitz sind in dem Bundesstaat in dem westafrikanischen Land weit verbreitet.
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