"Kräftige Böe" ließ Gondel in der Schweiz abstürzen

Am Mittwoch stürzte im Schweizer Skigebiet Engelberg eine Gondel ab. Eine Frau kam ums Leben.
SWITZERLAND-TOURISM-MOUNTAIN-ACCIDENT

Zusammenfassung

  • Eine unerwartet kräftige Böe ließ am Mittwoch im Skigebiet Engelberg eine Gondel des "Titlis Xpress" abstürzen.
  • Die Gondel kollidierte mit einem Masten, wurde vom Seil gerissen und eine 61-jährige Frau kam ums Leben.
  • Die Seilbahn war zum Unfallzeitpunkt technisch einwandfrei, der Betrieb bleibt vorerst eingestellt, eine Ersatzbahn ist in Betrieb.

Nach Angaben des Seilbahnbauers Garaventa hat eine "unerwartet kräftige Böe" am Mittwoch das Unglück des "Titlis Xpress" in der Schweiz verursacht. 

Die Gondel sei dadurch so stark ausgelenkt worden, dass sie mit einem Masten kollidiert sei und vom Seil gerissen wurde. Dies erklärte Garaventa-CEO Arno Inauen in einer schriftlichen Erklärung gegenüber Medien. Die Erklärung lag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Freitag vor.

Ersatzbahn in Betrieb

Laut Inauen herrschten zum Zeitpunkt des Unfalls starke und böige Winde. Garaventa hat die 2015 in Betrieb genommene Seilbahn zwischen Trübsee auf 1.800 Meter und Stand auf 2.430 Meter auf der Strecke Engelberg-Titlis gebaut. Die bisherigen Überprüfungen hätten gezeigt, dass sich die Anlage zum Unfallzeitpunkt in einem technisch einwandfreien Zustand befunden habe, erklärte Inauen in der am Donnerstag verfassten Stellungnahme.

Die Gondel des "Titlis Xpress" war am Mittwoch um 11.00 Uhr abgestürzt. Sie überschlug sich mehrmals. Die einzige Insassin, eine 61-jährige Frau aus der Region, kam ums Leben. Der Betrieb der Bahn war auch am Freitag noch eingestellt. Eine Ersatzbahn ist in Betrieb.

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