© APA/AFP/THOMAS SAMSON

Chronik Welt
10/03/2019

Frau sammelte Futter für Tiere und wurde von Tiger getötet

Der Angriff passierte in der Nähe eines Nationalparks in Nepal. Die Tigerattacken haben zuletzt zugenommen.

Ein Tiger hat in Nepal eine Frau getötet. Die 48-Jährige habe Futter für ihre Tiere gesammelt, als die Raubkatze sie angriff und an Kopf und Händen verletzte, sagte ein Wildhüter des nahe gelegenen Bardia Nationalparks am Donnerstag. Der Tiger lebt demnach in einem nicht umzäunten Waldgebiet des Parks und hat zuvor bereits einen Bullen und mehrere Ziegen getötet.

Wildhüter wollen die Bewegungen des Tieres nun mit Hilfe von Kameras verfolgen, um zu entscheiden, ob es eingefangen werden muss. Angriffe von Wildtieren auf Menschen haben in den vergangenen Jahren in Nepal zugenommen. Hauptursache ist Wildhütern zufolge, dass der Mensch den Tieren zunehmend Lebensraum wegnimmt, etwa durch das Abholzen von Wäldern. Raubtiere weichen dann vermehrt in besiedelte Gebiete aus.

Nach Angaben der Naturschutzorganisation WWF leben weltweit noch rund 3.900 Tiger in freier Wildbahn. Zwar stieg die Zahl wegen Schutzbemühungen in den vergangenen Jahren. Die Tiere gelten aber weiter als bedroht.

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