Chronik Welt
09/12/2019

Entführer zündeten Haus an - Siebenjähriger kam ums Leben

Bei dem Vorfall in Mexiko erlitt eine Zweijährige und zwei Erwachsene zudem Brandwunden.

Ein sieben Jahre altes Kind ist in Mexiko im Zusammenhang mit einer Entführung verbrannt. Ein weiteres Kind und zwei Erwachsene wurden mit Brandverletzungen behandelt, wie Mexikos Sicherheitsministerium am Donnerstag mitteilte. Unbekannte waren demnach am Dienstag in ein Haus in der nordwestlichen Stadt Empalme eingedrungen und hatten einen Mann entführt. Dessen Aufenthaltsort sei unbekannt.

Anschließend hatten die Täter den Angaben zufolge Benzin aus Flaschen ausgegossen und angezündet. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Beim schwer verletzten Kind handelte es sich Medienberichten zufolge um ein zweijähriges Mädchen.

Mexiko hat seit Jahren ein großes Problem mit Gewaltkriminalität. Die Taten gehen zu einem großen Teil auf das Konto von Banden, die in Drogenhandel, Entführung und Erpressung verwickelt sind. Im vergangenen Jahr gab es in dem lateinamerikanischen Land einen Höchststand von fast 36.000 Morden. Zudem gelten rund 40.000 Menschen als verschwunden.