Unter anderem mit Bratpfanne: 16-Jähriger tötete Mutter und Kleinkind

Auf einem Waldweg geschah ein Doppelmord. Nun kam es zur Verurteilung des jugendlichen Täters.
Polizei Absperrband

Eine Frau und ihre anderthalb Jahre alte Tochter sind im vergangenen Sommer auf einem Waldweg in Dorsten (Deutschland) erschlagen worden. Jetzt ist ein 16-Jähriger deswegen verurteilt worden.

Nach Angaben einer Gerichtssprecherin hatte der Jugendliche gestanden, im Juni vergangenen Jahres eine Nachbarin und deren 19 Monate alte Tochter durch Tritte und Schläge getötet zu haben. Tatort war ein Waldweg in Dorsten. Wegen zweifachen Totschlags wurde der Junge zu zehn Jahren Jugendhaft verurteilt, die Hintergründe des Falls blieben unklar.

Totes Kleinkind lag im Gebüsch

Eine Spaziergängerin hatte die halb entkleidete Leiche der 32-jährigen Frau entdeckt. Das tote Kleinkind lag in einem nahen Gebüsch, dort war es von der Polizei gefunden worden. Beide Opfer hatten schwerste Kopfverletzungen erlitten, die auch durch eine Bratpfanne verursacht worden sein sollen. Dem kleinen Mädchen war unter anderem der Schädel gebrochen worden. 

Laut Urteil war es vor der Tat zu sexuellen Handlungen zwischen der 32-Jährigen und dem Jugendlichen gekommen, der die ukrainische Staatsbürgerschaft hat. Warum der Angeklagte anschließend ausrastete, konnten die Richter nach Angaben des Essener Landgerichts nicht feststellen. 

Jugendlicher stellte sich

Der 16-Jährige war am Tag darauf noch einmal zum Tatort zurückgekehrt und hatte sich den dort noch anwesenden Polizeibeamten gestellt. Der Prozess fand wegen des jugendlichen Alters des Angeklagten komplett unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das Urteil ist bisher nicht rechtskräftig.

Kommentare