1.600 km: Härtestes Schlittenhunderennen der Welt gestartet

Das Rennen, genannt Iditarod, dauert zehn Tage und führt die TeilnehmerInnen rund 1.600 Kilometer durch die Wildnis Alaskas.
Ceremonial start of the 54th Iditarod Trail Sled Dog Race in Anchorage

Zusammenfassung

  • Das Iditarod, das größte Hundeschlittenrennen der Welt, ist in Alaska mit 37 Teilnehmern aus mehreren Ländern gestartet.
  • Die Strecke führt rund 1.600 Kilometer von Anchorage nach Nome durch extreme Wetterbedingungen und gilt als große Belastung für Mensch und Tier.
  • Das Rennen erinnert an eine historische Expedition von 1925 und steht zunehmend in der Kritik von Tierschützern.

In Alaska sind 37 Männer und Frauen mit ihren Gespannen bei einem Hundeschlittenrennen namens Iditarod gestartet. 

Etwa zehn Tage und rund 1.600 Kilometer liegen vor den Kontrahentinnen und Kontrahenten bei dem größten und härtesten Hundeschlittenrennen der Welt. 25 Männer und 12 Frauen sind in diesem Jahr bei dem 54. Rennen dabei - neben Amerikanern und Kanadiern laut Veranstaltern auch ein Mann aus der Schweiz, ein Mann und eine Frau aus Norwegen und eine Frau aus Dänemark.

14 sind zum ersten Mal dabei, 3 haben das Rennen zuvor bereits gewonnen. Ziel ist die Ortschaft Nome an der Beringsee. Das Iditarod führt - oft bei Schneestürmen und extremen Minustemperaturen - von Anchorage aus durch die Wildnis Alaskas. 

Es gilt als große Belastung für Mensch und Tier. Tierschützer-Proteste gegen die Veranstaltung haben in den vergangenen Jahren stetig zugenommen.

Der Wettkampf wurde 1973 gegründet und hat seinen Namen von einem Fluss und einem heute verlassenen Ort im Westen Alaskas. Das Rennen erinnert an eine Hundeschlitten-Expedition im Jahr 1925, bei der ein Gegengift nach Nome gebracht wurde. Auf dem Iditarod-Trail wurden im 20. Jahrhundert auch Waren und Post transportiert.

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