Schwerer Lkw-Unfall auf A14: Diesel ausgetreten, keine Verletzten

Lkw Unfall Bludenz
Sattelzug kollidierte nach Überholmanöver bei winterlichen Verhältnissen mit Pkw und prallte gegen Leitschiene bei Bludenz.

Auf der Rheintalautobahn (A14) bei Bludenz ereignete sich am Donnerstagabend ein schwerer Verkehrsunfall. Es gab keine Verletzten, aber ein Sattelschlepper verlor rund 500 Liter Diesel. Die A14 war in der Folge in Fahrtrichtung Deutschland für dreieinhalb Stunden gesperrt.

Ein 60-jähriger Autofahrer überholte gerade den Sattelzug, als dieser vermutlich aufgrund der Straßenverhältnisse ins Schleudern geriet und seitlich ausscherte. Dadurch kam es zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. 

Totalschaden am Sattelzug: Treibstofftank stark beschädigt

In der Folge prallte der Sattelzug in einer Pannenbucht gegen die Außenleitschiene, wobei die Zugmaschine auf die Leitschiene gehoben und etwa 15 Meter entlanggeschoben wurde. Dabei wurde der Treibstofftank stark beschädigt, wodurch rund 500 Liter Diesel austraten. 

Am Sattelzug entstand Totalschaden, während der Pkw trotz Beschädigungen an der rechten Fahrzeugseite fahrbereit blieb.

Lkw Unfall bludenz

Die A14 war stundenlang nach einem Lkw-Unfall gesperrt.

Stundenlange Sperrung und aufwendige Aufräumarbeiten

Die Feuerwehr Bludenz rückte mit vier Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften zur Unfallstelle aus. Die A14 musste in Fahrtrichtung Deutschland bis kurz vor Mitternacht vollständig gesperrt werden. Die Aufräumarbeiten durch die Asfinag dauerten noch etwa bis 1 Uhr früh. 

An der Straßeneinrichtung entstand erheblicher Sachschaden, hieß es von der Polizei. So wurden durch den Unfall rund 20 Meter der Außenleitschiene beschädigt, ebenso zehn Meter der Lärmschutzwand.

Kommentare