Kilometerlanger Stau nach schwerem Unfall mit 24 Verletzten in Tirol
Die Einsatzkräfte waren rasch zur Stelle.
Zusammenfassung
- Schwerer Unfall zwischen Pkw und Bus führte Samstag früh zu zweistündiger Totalsperre der Fernpassstraße (B179) in Tirol.
- Kilometerlange Staus in beide Richtungen, Ausweichen nur großräumig möglich, Dauer der Behinderungen zunächst unklar.
- 24 Verletzte, Einsatz von Notarzthubschrauber, Rettung und Feuerwehr; nähere Informationen zum Unfall noch nicht bekannt.
Ein schwerer Unfall hat Samstag früh in Tirol zu einer zweistündigen Totalsperre der Fernpassstraße (B179) geführt. Bei dem Unfall kollidierten kurz nach 7.00 Uhr ein Pkw und ein Bus, laut Leitstelle Tirol wurden vier Personen ins Spital gebracht, zwei davon wurden schwer verletzt. 20 der insgesamt 47 Businsassen erlitten leichte Blessuren.
Die Ursache für den Unfall bei Bichlbach (Bez. Reutte) ist bisher unklar, so die Polizei am Nachmittag. Der 66-jährige deutsche Pkw-Lenker und seine Beifahrerin wurden bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Der 66-Jährige wurde mit der Rettung ins Spital nach Reutte gebracht, die Frau mit dem Notarzthubschrauber in die Klinik Murnau geflogen.
Eine weitere Frau, die am Rücksitz des Pkw saß, sowie der 57-jährige Buslenker aus Griechenland wurden ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert. Beide Unfallfahrzeuge seien erheblich beschädigt worden, so die Polizei.
17 Kilometer langer Stau
Laut ÖAMTC ereignete sich der Unfall zwischen Bichlbach und Lermoos (Bez. Reutte). Es gab kilometerlange Staus in beide Richtungen. Nach 9.00 Uhr wurde der Verkehr wechselseitig angehalten, die Kolonnen lösten sich nur langsam auf.
Die Staus reichten teilweise bis Nassereith zurück, in der Gegenrichtung staute sich der Verkehr fast bis Reutte zurück. Ein Ausweichen war nur großräumig möglich. Gegen 11.00 Uhr betrug die Länge des Staus laut ÖAMTC in Richtung Norden noch immer gut 17 Kilometer. Vor Ort im Einsatz waren unter anderem ein Notarzthubschrauber sowie Kräfte von Rettung und Feuerwehr.
Ein Auto wurde schwer beschädigt.
Vor Ort im Einsatz waren unter anderem ein Notarzthubschrauber sowie über 50 Kräfte der Polizei, der Rettung und der Feuerwehren, die unter anderem ausgetretenen Treibstoff binden mussten.
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