Tourengeher in Tirol bei Lawinenabgang zum Teil verschüttet
Ein Lawinenabgang mit vier beteiligten Skitourengehern im Sulztal, einem östlichen Seitental des Ötztals in den Stubaier Alpen im Gemeindegebiet von Längenfeld in Tirol, hat Samstagvormittag offenbar glimpflich geendet.
Eine Person wurde nach bisherigen Informationen teilverschüttet, blieb aber unverletzt, hieß es von der Leitstelle Tirol zur APA. Die Alpinisten setzten zwar einen Notruf ab, ein Sucheinsatz sei jedoch nicht notwendig gewesen.
Am frühen Nachmittag kam es zudem zu einem Lawinenabgang unterhalb der Wanglspitze im Gemeindegebiet von Schwendau im Zillertal (Bezirk Schwaz). Zunächst war unklar, ob Personen verschüttet wurden, Ein- und Ausfahrtsspuren von Skiern wurden gesichtet. Es kam zu einer Suchaktion unter Beteiligung eines Rettungshubschraubers, des Polizeihubschraubers „Libelle“ sowie von Alpinpolizei und Bergrettung.
Letztlich stellte sich aber heraus, dass niemand von dem Schneebrett erfasst worden war, sagte ein Polizeisprecher.
Lawinenwarnstufe 3
In Tirol herrschte am Samstag verbreitet Lawinenwarnstufe 3 auf der fünfteiligen Skala, also erhebliche Gefahr. Bei dieser Gefahrenstufe passieren erfahrungsgemäß die meisten Lawinenunfälle. Schneebretter könnten sehr leicht im schwachen Altschnee ausgelöst werden, hatte der Lawinenwarndienst am Freitag bekanntgegeben. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze, vereinzelt auch an Südhängen oberhalb von rund 2.200 Metern.
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