Entminungsdienst entschärfte 125-Kilo-Fliegerbombe in Tirol

Absperrband mit der Aufschrift „Polizei“ vor unscharf beleuchteter Straße in der Nacht.
Bei Grabungsarbeiten in Hall in Tirol wurde eine 125-Kilo-Fliegerbombe gefunden, die nun entschärft ist. Bewohner wurden vorübergehend evakuiert.

Eine rund 125 Kilogramm schwere Fliegerbombe ist Dienstagvormittag bei Grabungsarbeiten in Hall in Tirol (Bezirk Innsbruck-Land) gefunden worden, wie die APA berichtet. Daraufhin wurde ein Sperrkreis im Umfang von 200 Metern rund um den Fundort eingerichtet, so ein Polizeisprecher.

Entminungsdienst des Bundesheeres im Einsatz

Einige hundert Personen aus angrenzenden Wohnhäusern und Betrieben wurden sicherheitshalber evakuiert. Der Entminungsdienst des Bundesheeres traf am frühen Nachmittag aus Linz in Hall ein, gegen 14 Uhr war das Kriegsrelikt entschärft.

Während der Arbeiten wurde der Sperrkreis kurzzeitig auf rund 400 Meter erweitert. Die Tiroler Straße (B171) wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt, eine Umleitung eingerichtet. Die evakuierten Personen wurden inzwischen im Haller Kurhaus untergebracht. Das Kriegsrelikt war gegen 9.30 Uhr in der Weinfeldgasse im Westen der Stadt gefunden worden. Diese liegt nicht allzu weit vom Bahnhof in Hall entfernt.

Nach der Entschärfung kehrten die Bewohner wieder in ihre Häuser und die Betriebe zurück, die Straßensperre wurde aufgehoben.

Kommentare