Anlagebetrug in Tirol: Mann verliert fünfstelligen Betrag durch Fake-App
Opfer wurde über falsche Whats-App-Gruppe betrogen.
Ein 48-jähriger Mann aus dem Bezirk Schwaz wurde Opfer eines mutmaßlichen Anlagebetrugs und verlor einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag. Der Österreicher wurde im Oktober 2025 über eine WhatsApp-Gruppe, in der regelmäßig über Aktienmarktentwicklungen und Zukunftsprognosen diskutiert wurde, auf eine vermeintliche Investmentapp aufmerksam. Im Vertrauen auf die dort beworbenen Gewinnmöglichkeiten tätigte er zwischen dem 8. Dezember 2025 und dem 28. Januar 2026 mehrere Überweisungen.
Anfängliche Auszahlungen weckten Vertrauen
Die möglicherweise betrügerische Plattform arbeitete mit einer bekannten Masche: Zunächst erhielt der Mann im Dezember 2025 und Januar 2026 kleinere Auszahlungen in einem niedrigen fünfstelligen Bereich zurück.
Dies erweckte den Anschein einer seriösen Anlagemöglichkeit. Als der 48-Jährige jedoch versuchte, sich die restliche und deutlich höhere Summe auszahlen zu lassen, scheiterten sämtliche Versuche. Die Betreiber der App waren plötzlich nicht mehr erreichbar.
Polizei ermittelt nach Anzeige
Nach mehreren erfolglosen Versuchen, an sein investiertes Geld zu gelangen, erstattete der Mann am 28. Januar 2026 Anzeige bei der Polizei. Die Ermittlungen zu diesem Fall von mutmaßlichem Anlagebetrug laufen.
Warnungen
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Anlagebetrügereien über soziale Medien und Messenger-Dienste in letzter Zeit vermehrt auftreten. Besondere Vorsicht ist bei ungewöhnlich hohen Renditeversprechen und Investitionsangeboten über inoffizielle Kanäle geboten.
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