Auf Schwager geschossen: 53-Jähriger erhält 14 Jahre Haft
Der 44-Jährige wurde am Aachener Gericht zu lebenslanger Haft verurteilt (Symbolbild)
Ein 53-Jähriger ist am Montag wegen versuchten Mordes in Graz von einem Geschworenensenat schuldig gesprochen worden. Er fasste 14 Jahre Haft aus, das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig.
Der Mann soll im Juli 2025 seinen Schwager durch zwei Schüsse und mehrere Hammerschläge schwer verletzt haben. Ihm wurde auch vorgeworfen, seine Ehefrau im Zuge eines Streits gewürgt zu haben. Der Vorfall war am späten Abend des 2. Juli des Vorjahres nahe Graz passiert.
Bedenkzeit erbeten
Zum Prozessauftakt im Jänner hatte der Beschuldigte den Mordversuch abgestritten. „Es war eine kleine Waffe mit Miniprojektilen, eine umgebaute Schreckschusspistole“, beschrieb damals Verteidiger Bernhard Lehofer. „Ich habe nie vorgehabt, ihm weh zu tun, ich wollte nur, dass er mein Haus verlässt“, rechtfertigte sich der 53-Jährige.
Die Geschworenen glaubten ihm offenbar nicht. Sie sahen einen Mordversuch. Der Mann bat nach der Urteilsverkündung um drei Tage Bedenkzeit. Die Staatsanwaltschaft gab keine Erklärung ab. Das Urteil ist daher nicht rechtskräftig.
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