67-jähriger Südsteirer bei Crash mit Zug schwer verletzt

Unfall passierte auf ungesicherter Bahnkreuzung im Bezirk Leibnitz.
Rettungseinsatz nach Unfall auf Bahnkreuzung

Bei einem Zusammenstoß eines Pkw mit einem Regionalzug ist ein 67 Jahre alter Autofahrer in der Südoststeiermark schwer verletzt worden. Der Mann dürfte den herannahenden Zug am unbeschrankten Bahnübergang trotz dessen akustischer Signale nicht bemerkt haben.

C17 im Einsatz

Das Notarztteam des C17 flog den Schwerverletzten ins Spital nach Graz.

Nach der Erstversorgung wurde er vom Rettungshubschrauber C17 ins LKH Graz geflogen. Der Lokführer sowie die Fahrgäste blieben unverletzt, teilte die Landespolizeidirektion am Dienstag mit. 

Unaufmerksam

Der Mann aus dem Bezirk Leibnitz war gegen 9.55 Uhr mit seinem Pkw auf der Gersdorfer Straße in Gersdorf Richtung Norden unterwegs gewesen. Zur gleichen Zeit fuhr ein Zug von Bad Radkersburg zum Bahnhof Spielfeld. Kurz vor der nicht geregelten bzw. technisch nicht gesicherten Bahnkreuzung betätigte der Lokführer zweimal das Signalhorn.

Trotz Vollbremsung konnte der Zugführer einen Zusammenstoß mit dem Pkw nicht mehr verhindern. In der Folge wurde der Wagen einige Meter mitgeschleift.

Einsatzkräfte bei der Unfallstelle

Einsatzkräfte nahe der Unfallstelle auf Bahnkreuzung. 

Zum Rettungseinsatz rückten Kräfte des Roten Kreuzes und die Feuerwehren Gersdorf an der Mur und Straß an. 

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