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Salzburg: Wolfsriss nach DNA-Auswertung bestätigt

Zwei Schafe und eine Ziege wurden getötet sowie zwei weitere Tiere verletz. Eine Genotypisierung soll das Raubtier identifizieren
Ein Wolf mit braunem Fell läuft durch eine grüne, bewaldete Lichtung und blickt nach vorne.

Zusammenfassung

  • DNA-Analyse bestätigt Wolfsriss an zwei Schafen und einer Ziege in Dienten im Pinzgau.
  • Der Wolf stammt aus der dinarischen Population, wie bereits bei einem früheren Angriff in Maria Alm.
  • Eine Genotypisierung soll klären, ob es sich um dasselbe Tier handelt; Ergebnis in etwa drei Wochen erwartet.

Zwei Schafe und eine Ziege sind Ende April in Dienten im Pinzgau laut aktueller DNA-Analyse von einem Wolf getötet worden. Das gab das Land Salzburg am Freitagabend bekannt. Neben einem möglichen Wolfsangriff hatte man auch noch Fuchs oder Goldschakal für in Frage kommende Raubtiere gehalten.

Wolf aus der Balkangegend

Wie der Wolfsbeauftragte des Landes, Hannes Üblagger, erklärte, handelte es sich um einen Wolf aus der sogenannten dinarischen Population und damit aus der Balkangegend.

Aus der gleichen Population stammte auch ein Wolf, der für zwölf tote Ziegen in Maria Alm rund eine Woche vor dem neuerlichen Nutztier-Angriff in Dienten verantwortlich war. Ob es derselbe Wolf war, soll nun eine Genotypisierung zeigen. Mit dem Ergebnis rechne man in rund drei Wochen, so das Land Salzburg.

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