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Österreich
03/17/2014

Frau bei Sturm von Ast getötet

Feuerwehren mussten zu Hunderten Einsätzen ausrücken. In Wien wurde Joggerin tödlich getroffen.

Der gewaltige Frühlingssturm über weiten Teilen Ostösterreichs hat Sonntagnachmittag in Wien ein Menschenleben gefordert. In Wien-Donaustadt wurde eine 46-jährige Frau beim Joggen von einem herabfallenden Ast erschlagen.

Das Unglück ereignete sich kurz vor 14.30 Uhr an der Kreuzung Lobaugasse/ Mühlwasserpromenade. Die Frau starb noch an Ort und Stelle. Die Einsatzkräfte der Wiener Rettung konnten dem Opfer nicht mehr helfen. Ein Ast mit rund 40 Zentimeter Durchmesser dürfte aus zehn Meter auf die sportlich gekleidete Frau gefallen sein. Weil das Opfer keinen Ausweis bei sich hatte, war vorerst ihre Identität unklar, berichtete Polizei-Sprecherin Barbara Riehs.

Besonders gefordert waren auch die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Wien. In der Favoritenstraße stießen die Böen zwei Rauchfanggruppen um. Die Berufsfeuerwehr hat alle Hände voll zu tun, mit einem Holzgerüst die restlichen Schornsteine zu stützen. Bis zum Abtransport der umgefallenen Rauchfänge mussten die Wohnungen darunter gesperrt werden.

In der Bundeshauptstadt erreichte der Sturm Spitzen von über 100 km/h. Die Feuerwehr stand im Dauereinsatz: "Wir haben das fünffache Einsatzaufkommen", erzählt Feuerwehrsprecher Gerald Schimpf. Am frühen Sonntagnachmittag waren es um 500 Ausfahrten mehr als an normalen Tagen.

Die Palette an Einsätzen reichte von umgestürzten Bäumen bis hin zu umgekippten Baugittern, die den Verkehr behinderten. Auf einer Auffahrt zur A22 trug der Sturm zwei Baucontainer davon.

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NIEDERÖSTERREICH: STURMSCHÄDEN IM RAUM WIENER NEUD

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NIEDERÖSTERREICH: STURMSCHÄDEN IM RAUM GLOGGNITZ

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NIEDERÖSTERREICH: ZAHLREICHE FEUERWEHREINSÄTZE NA

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Sturm wehte Auto in die Enns

Die Ausläufer der Sturmfront waren auch in Oberösterreich zu spüren. In Losenstein, Bezirk Steyr-Land, hätte eine heftige Windböe beinahe in einer Tragödie geendet: Ein Kastenwagen wurde von der Eisenstraße in die Enns gefegt, doch der Lenker überlebte unverletzt.

Dauereinsatz

Mit voller Wucht erwischte die Sturmfront auch Niederösterreich. Ab Samstagnachmittag wurden in NÖ binnen 24 Stunden 550 Einsätze der Feuerwehren registriert. Umgedrückte Plakatwände, abgedeckte Hausdächer oder umgestürzte Bäume waren die Hauptgründe für die Einsätze. In Kottingbrunn wurde ein Feuerwehrmann beim Einsatz verletzt. Auf der Rax musste ein 27-jähriger Wiener wegen des Orkanes von der Bergrettung sicher ins Tal gebracht werden.

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