Chronik | Österreich
24.10.2018

Wasserretter suchten in der Salzach nach vermisstem Mädchen

Eine 15-jährige Schülerin ist seit mehr als drei Wochen abgängig. Der Einsatz wurde erfolglos abgebrochen.

Die Wasserrettung hat am Dienstagabend in der Salzach in der Stadt Salzburg nach einer seit mehr als drei Wochen vermissten 15-jährigen Schülerin gesucht. 35 Männer und Frauen waren im Abschnitt zwischen Hellbrunnerbrücke und Überfuhrsteg unterwegs, nachdem zuvor Polizeihunde am Flussufer angeschlagen hatten. Um 21.30 Uhr wurde der Sucheinsatz erfolglos abgebrochen.

Kein Lebenszeichen

Aufgrund des Wetterumschwungs in der Nacht wurde der Einsatz noch am Abend durchgeführt, um die guten Sichtverhältnisse im Fluss ausnutzen zu können. "Wir haben die Salzach mit einer Suchkette von Fließwasserrettern, ausgestattet mit Taucherbrillen, abgesucht, die Sicht in der Salzach betrug bis zu zwei Meter", sagte Einsatzleiter Johann Bichl. Ein Einsatz von Booten war aufgrund des niedrigen Wasserstands nicht möglich. "Wir hätten hier wohl große Schäden zu verzeichnen gehabt." Noch sei unklar, ob und wann die Suche fortgesetzt wird, sagte Bichl Mittwochfrüh im APA-Gespräch.

Die 15-jährige Nepalesin Manjita K. C. hat am Morgen des 1. Oktobers das Haus verlassen, ist aber der Schule ferngeblieben und hat sich seither auch bei den Eltern nicht mehr gemeldet. Sie hat weder ihren Reisepass, noch ihr Mobiltelefon bei sich. Von der 1,50 Meter großen und 38 Kilogramm schweren Jugendlichen gab es seither kein Lebenszeichen mehr.