Chronik | Österreich
05.08.2018

Wanderin stürzte in den Krimmler Wasserfällen in den Tod

Das hochsommerliche Wetter ist für Freizeitaktivitäten ideal. Gleichzeitig steigt die Zahl der tödlichen Freizeitunfälle.

Das hochsommerliche Wetter ist für zahlreiche Freizeitaktivitäten ideal. Gleichzeitig steigt auch die Zahl der Freizeitunfälle, die am Wochenende mehrfach auch tödlich endeten.

Besonders tragisch endete Samstagabend der Unfall einer 24-Jährigen bei den Krimmler Wasserfällen im Pinzgau in Salzburg. Die Frau gehörte zu einer tschechischen Wandergruppe. Als die Wanderin versuchte, sich im kühlen Nass die Haare zu waschen, dürfte sie auf einem glitschigen Stein ausgerutscht und ins Wasser gefallen sein. Zwei Jugendliche hatten noch beobachtet, wie die Verunglückte hilflos mitgerissen wurde. Für die Rettungsorganisationen wurde Großalarm gegeben. 400 Meter flussabwärts konnte nur noch der leblose Körper geborgen werden. Sanitäter und Ärzte konnten der Frau nicht mehr helfen.

Nicht minder tragisch, aber von ganz anderer Art war der tödliche Unfall eines 42-jährigen Steirers Samstagnachmittag im Bezirk Graz-Umgebung. Der Mann hatte sich eine Hängematte mit einem elektrischen Seilzug präpariert, womit er die Liegehilfe gleich sieben, acht Meter hoch automatisch aufziehen konnte. Als er sich gegen 14.20 Uhr wieder einmal hochzog, brach ein Balken, an dem die Vorrichtung befestigt war. Der Mann stürzte aus unbekannter Höhe zu Boden, wurde von dem schweren Balken getroffen und dabei tödlich am Kopf verletzt.

Abgestürzt und dabei getötet wurde Samstag auf der Innsbrucker Nordkette in Tirol ein 60-jähriger Wanderer als er versuchte seinen Dackel zur retten, der vom Weg abgerutscht war. Der Einheimische war mit seiner Frau und dem Hund unterwegs, als es im Bereich der Frau-Hitt-Warte zu dem dramatischen Zwischenfall kam. Der Mann stürzte zusammen mit dem Dackel rund 90 Meter über steiles Gelände ab.