Warten auf Einigung zu Tirol: Rate der Südafrika-Fälle bei 9 Prozent

Warten auf Einigung zu Tirol: Rate der Südafrika-Fälle bei 9 Prozent
Gespräche offenbar ohne Ergebnis vertagt.

Unklarheit herrschte in der Nacht von Sonntag auf Montag über die Gespräche zwischen Gesundheitsministerium und Tirol, ob auf das Land wegen der "Südafrika-Mutante" noch verschärfte Maßnahmen zukommen. Aus Landhauskreisen hieß es gegenüber der APA, die Verhandlungen zwischen Minister Rudolf Anschober (Grüne) und LH Günther Platter (ÖVP) seien ohne Ergebnisse vertagt worden. Aus dem Bund gab es dazu vorerst allerdings keine Bestätigung.

Eine offizielle Stellungnahme war trotz mehrmaliger Anfrage (der APA) nicht zu erhalten. Aus dem Landhaus hieß es, der weitere Fahrplan stehe noch nicht fest, dieser werde vom Bund bestimmt und voraussichtlich am Montag besprochen. Die Gespräche dürften sich mehr als gespießt haben und kontrovers verlaufen sein. Zuletzt war sogar eine Isolation bzw. Quarantäne oder eine Lockdown-Verlängerung für Tirol im Raum gestanden. Seitens Anschobers hatte es geheißen, dass bis Sonntagabend "Bilanz" gezogen und dann eine Entscheidung bekanntgegeben wird.

Der Widerstand aus Tirol gegen eine Isolierung des Bundeslandes aufgrund des Auftretens der südafrikanischen Corona-Variante ist groß. Seit Sonntagnachmittag beraten Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) über die aktuellen Daten und die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen.

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