Die Rettung konnte nichts mehr für die Unfallopfer tun

Symbolbild

© APA - Austria Presse Agentur

Chronik Österreich
02/06/2021

Vierjährige starb bei Rodelunfall in der Steiermark

Die genauen Unfallumstände sind Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Am Freitagnachmittag erlitt ein 4-jähriges Mädchen bei einem Rodelunfall im alpinen Gelände bei Schladming tödliche Verletzungen.

Das Mädchen aus dem Bezirk Gänserndor (Niederösterreich) war während einer Rodelfahrt im Schigebiet Hochwurzen alleine mit einer Rodel gefahren.

Das Kind fuhr über einen teilweise stark gefrorenen Abhang, stürzte nach ungefähr 180 Metern über eine bewaldete Böschung und kam im Bereich eines Baumes zum Stillstand, teilt die Polizei mit.
Trotz sofortiger Erstversorgung und Reanimationsversuche durch den Vater und den verständigten Notarzt verstarb das Mädchen in weiterer Folge im Krankenhaus an den schweren Verletzungen.

Am Samstag wurden weitere Details zum Unfallhergang bekannt: Die Familie der Kleinen hatte bei der Kreuzung zweier Pisten aufeinander warten wollen. Dort setzte sich plötzlich die Rodel mit der Kleinen in Bewegung und stürzte rund 180 Meter über eine steile und eisige Wiese. Die Eltern konnten von der Polizei noch nicht näher befragt werden.

Vater eilte hinterher

Die Eltern und der Großvater waren mit der Vierjährigen in den Nachmittagsstunden beim Rodeln gewesen. Offenbar um zu deren Ferienhaus zu gelangen, verließ die niederösterreichische Familie aus dem Bezirk Gänserndorf die Rodelbahn auf etwa 1.330 Meter Seehöhe. In der Folge fuhren sie auf mehreren Rodeln rund 300 Meter über die Skipiste Nr. 34 talwärts, um unterhalb des Kreuzungsbereiches mit der FIS-Abfahrt (Piste Nr. 31) am Pistenrand aufeinander zu warten. Aus noch nicht geklärter Ursache geriet die Rodel dort samt der Vierjährigen unbemerkt ins Rutschen.

In der Folge schlitterte das mit Helm, Skibrille, Skihose und -jacke, Winterschuhen und Handschuhen bekleidete Mädchen rund 180 Meter über die steile Wiese. An deren Ende fuhr das Kleinkind rund 15 Meter über eine bewaldete Böschung und einen Forstweg. Der Vater war seiner Tochter sofort hinterher geeilt, zusammen mit einem alarmierten Notarzt leistete er Erste Hilfe, auch eine Reanimation wurde eingeleitet, doch das Mädchen erlag seien Verletzungen im Spital.

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