Symbolbild.

© Michael Wessig

Chronik Österreich
08/01/2020

Vermisster Wanderer in Salzburg schwer verletzt geborgen

58-jähriger Deutscher hatte sich verirrt und war über Felsen abgestürzt.

Ein 58-jähriger Wanderer, der seit Freitagabend als vermisst galt, ist Samstagmittag in Rauris (Pinzgau) schwer verletzt von den Einsatzkräften geborgen worden. Der Mann verschwand plötzlich beim Abstieg mit Angehörigen von der Feldereralm. Er dürfte sich verstiegen haben und stürzte über Felsen ab. Dabei erlitt er eine schwere Fußverletzung, berichtete die Bergrettung Salzburg.

Einsatz mit Wärmebildkamera

Seine Begleiter alarmierten am Freitag gegen 18.00 Uhr die Bergrettung Rauris. Die Einsatzkräfte samt Hundeführer der Bergrettung und ein Hubschrauberteam der Polizei durchkämmten bis spät in die Nacht das steile und unwegsame Gelände. Das Polizeihubschrauberteam der Flir Salzburg unterstützte die Bergretter mit Wärmebildkamera bei der Suche. "Wir haben durch Mantrailerhunde schließlich das Suchgebiet eingrenzen können", sagte Ortsstellenleiter und Einsatzleiter Wolfgang Rohrmoser.

Samstagfrüh wurde die Suche nach dem Vermissten wieder aufgenommen und ein Canyoning-Team der Bergrettung zur Unterstützung angefordert. Dieses seilte sich den stark wasserführenden Graben im Suchgebiet ab. Dort wurde der Mann schließlich gegen Mittag im abschüssigen und felsdurchsetzten Gelände gefunden und durch das Rettungshubschrauberteam geborgen . "Er hatte eine schwere Fußverletzung und war stark erschöpft", so Rohrmoser.

Im Einsatz standen insgesamt 35 Einsatzkräfte der Bergrettung Rauris, zwei Mantrailerteams der Bergrettung, sieben Flächensuchhunde von Bergrettung und Vermisstenhundestaffel, die Canyoning Gruppe Süd, Libelle Salzburg und Klagenfurt, Alpinpolizei und Alpin Heli 6.