© APA/HERBERT PFARRHOFER

Chronik Österreich
10/30/2020

Über 13.000 Verkehrstote in den vergangenen 20 Jahren

Verkehrsclub Österreich fordert nun höhere Strafen für Raser und Handydelikte.

13.134 Menschen, und damit fast die Einwohnerzahl Eisenstadts, sind seit dem Jahr 2000 bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben gekommen. Darunter 319 Kinder. Diese Rechnung präsentierte der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) am Freitag. Die Hauptunfallursachen sind zu schnelles fahren, Ablenkung und Unachtsamkeit.

Insgesamt gab es heuer bisher 292 Verkehrstote – trotz Lockdown und reduziertem Verkehrsaufkommen. Der Verkehrsclub stellte das in Relation zur Schweiz, wo bei annähernd gleicher Bevölkerungszahl im gesamten Vorjahr 187 Menschen ums Leben kamen – ohne Lockdown.

Vormerkdelikt

Als Ursache für die deutlich niedrigere Opferzahl sieht der VCÖ unter anderem die niedrigeren Tempolimits in der Schweiz mit Tempo 80 auf Freilandstraßen und 120 auf Autobahnen. Und es gebe beim Überschreiten von Limits de facto Null-Toleranz.

Der VCÖ fordert deshalb auch für Österreich verstärkte Maßnahmen, unter anderem sollten Handys am Steuer ein Vormerkdelikt werden und Raser deutlich höher bestraft werden. Dennoch: Die Zahlen der Verkehrstoten nehmen stetig ab: Gab es im Jahr 2000 noch 976 Verkehrstote, waren es 2019„nur“ 416.

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