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Chronik Österreich
04/24/2022

Tirol: 68-jährige Frau bei Gewaltverbrechen getötet

Ein tatverdächtiger 70-Jähriger wurde tot aufgefunden.

Eine 68-jährige Frau dürfte am Sonntag in Schwendt (Bezirk Kitzbühel) Opfer eines Gewaltverbrechens geworden sein. Die Frau wurde kurz vor 13.00 Uhr tot aufgefunden, teilte die Polizei am Abend per Aussendung mit. Als tatverdächtig galt ihr 70 Jahre alter Ehemann, der zunächst offenbar flüchtete. Er wurde im Zuge der Alarmfahndung in einem Wald etwas abseits einer Bundesstraße tot aufgefunden.

Die Polizei geht davon aus, dass der 70-Jährige seine Ehefrau durch einen Angriff auf den Hals tötete und anschließend einen Suizid verübte. Messer oder Schusswaffen wurden nach aktuellem Stand der Ermittlungen nicht verwendet, hieß es.

Am Abend waren noch Spurenauswertungen, Befragungen und Umfelderhebungen im Gange, Obduktionen der beiden Leichen wurden angeordnet. Mit weiteren Erkenntnissen war erst im Laufe des morgigen Tages zu rechnen.
 

Wer Suizid-Gedanken hat, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits das Sprechen über die Gedanken dabei, sie zumindest vorübergehend auszuräumen. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist, kann sich an die Telefonseelsorge wenden: Sie bietet schnelle erste Hilfe an und vermittelt Ärzte, Beratungsstellen oder Kliniken. Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person von Depressionen betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die Telefon-Seelsorge in Österreich kostenlos unter der Rufnummer 142.

Das neue österreichische Suizidpräventionsportal 
www.suizid-praevention.gv.at bietet Informationen zu Hilfsangeboten für drei Zielgruppen: Personen mit Suizidgedanken, Personen, die sich diesbezüglich Sorgen um andere machen, und Personen, die nahestehende Menschen durch Suizid verloren haben. Das Portal ist Teil des österreichischen Suizidpräventionsprogramms SUPRA des Gesundheitsministeriums.

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