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28 Stellen werden abgebaut: SOS-Kinderdorf "strafft Verwaltung"

Von insgesamt 223 in Verwaltung; weitere 22 Personen mit "vertraglichen Änderungen" - in Innsbruck, Wien und Graz.
Zwei stilisierte grüne Kinderfiguren halten eine Pflanze auf einem verwitterten Holzschild.

Die Organisation SOS-Kinderdorf Österreich hat am Dienstag einen Stellenabbau in der Verwaltung angekündigt. An den Standorten Innsbruck, Wien und Graz verlieren 28 Menschen ihre Jobs, weitere 22 seien von "vertraglichen Änderungen" betroffen, sagte Geschäftsführerin Caroline Porcham gegenüber Journalisten in Innsbruck.

Auch die Angebote der Kinderschutzeinrichtung in den Bundesländern würden nun geprüft. Dabei sei ein weiterer Stellenabbau derzeit nicht ausgeschlossen.

Im Zuge der Missbrauchscausa und der damit einhergehenden Umstrukturierung in der Organisation habe man auch die finanziellen Mittel unter die Lupe genommen, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Friedrich Santner. Für das Jahr 2026 ging man im Vorjahresvergleich von einem Spendenrückgang in Höhe von rund 20 Prozent aus, 2025 waren es 17 Prozent, hieß es. "Unabhängig davon war es aber notwendig, dass man die Organisation strafft", hielt Santner fest. Damit verbleiben in der Organisation 2.296 Mitarbeitende.

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