Jihadisten-Prozess wird in Linz neu aufgerollt.

© APA/HELMUT FOHRINGER

Chronik Österreich
04/12/2021

Prozess in Linz gegen vier mutmaßliche Jihadisten startet

Nachdem Oberster Gerichtshof Grazer Urteil teilweise aufgehoben hat. Anklage wegen Verbrechens der staatsfeindlichen Verbindung.

Vier mutmaßliche Jihadisten und Mitglieder des islamischen Linzer Glaubensvereins Rahmet müssen sich ab heute, Montag, in der oö. Landeshauptstadt wegen des Verbrechens der staatsfeindlichen Verbindung vor Gericht verantworten.

Der Oberste Gerichtshof hatte im Vorjahr die Urteile des Grazer Landesgerichts teilweise aufgehoben, weshalb nochmals verhandelt wird. Das Verfahren wurde nach Linz delegiert, da die Angeklagten aber auch Zeugen großteils von dort stammen.

Junge Männer radikalisiert

Hauptbeschuldigter ist der Imam, dem vorgeworfen wird, junge Männer radikalisiert und für die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) angeworben zu haben. Er gilt als Gründer des Vereins und wirkte als Prediger. Mitangeklagt sind auch der Obmann, der Stellvertreter, sowie der Sohn des Vermieters des Glaubensvereins. Der Prozess, der für vier Tage anberaumt ist, findet unter erhöhten Sicherheitsmaßnahmen statt.

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