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Chronik Österreich
11/22/2019

Noch immer 200 Höfe in Kärnten von der Außenwelt abgeschnitten

Erste Bilanz ergab geschätzte 15,8 Millionen Schaden an Güterwegen und Forststraßen.

In Kärnten waren am Freitag trotz intensiver Aufräumarbeiten noch mehr als 200 Höfe von der Außenwelt abgeschnitten. Die Schäden an Güterwegen und Forststraßen betragen geschätzte 15,8 Millionen Euro, wie Agrar- und Straßenbaureferent Martin Gruber (ÖVP) am Freitag in einer Aussendung mitteilte. Zahlreiche Schadstellen seien aber immer noch nicht erreichbar.

Allein bei Forststraßen liege die Schadenssumme laut Gruber bei gut elf Millionen Euro. Bei Güterwegen, wo der Hauptschaden im unteren Mölltal, im Liesertal und im unteren Drautal liegt, sind es 4,8 Millionen Euro. "Hier müssen wir davon ausgehen, dass etwa zwei Drittel aller Wege beschädigt sind", meinte Gruber.

Die regulären Baustellen im ländlichen Wegenetz würden nun winterfest gemacht und dann weitgehend eingestellt. Damit sollen Kapazitäten freigemacht werden, um die Zufahrten zu den abgeschnittenen Höfen zu reparieren. Alle Mitarbeiter des Agrarbauhofes würden in die aktuellen Schadensgebiete geschickt, sagte Gruber.

Was die Schäden in der Forstwirtschaft betrifft, gehen die Forstinspektionen derzeit von etwa 200.000 Festmeter Schadholz durch Schneebruch und Windwurf aus. Allerdings seien viele Waldgebiete derzeit überhaupt nicht erreichbar, meinte Gruber, die Mengen könnten also noch größer werden.

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