Chronik | Österreich
11.09.2018

Lotto-Sechsfachjackpot: Was würden Sie mit 10 Millionen tun?

Die Wahrscheinlichkeit auf einen (oder mehrere) Sechser liegt bei 80 Prozent.

Am Mittwoch-Abend ist es soweit: Der Lotto-Sechsfachjackpot wird gezogen. Schon Dienstagvormittag wurden dafür rund 120 Tipps pro Sekunde abgegeben, diese Zahl dürfte sogar noch 250 Tipps pro Sekunde steigen. Immerhin gibt es am Mittwoch rund zehn Millionen Euro zu gewinnen.

Zweistellige Millionenbeträge im Sechser-Gewinnrang gab es bisher überhaupt erst dreimal. Im Oktober 2011 ging es bei einem Fünffachjackpot um elf Millionen Euro, im April 2015 ebenfalls bei einem Fünffachjackpot um zehn Millionen und beim ersten Sechsfachjackpot im Dezember 2017 um 12,2 Millionen.

Eine Frage der Wahrscheinlichkeit

Aufgrund der Spielformel "6 aus 45" gibt es insgesamt 8.145.060 verschiedene Tippvarianten. Die Österreichischen Lotterien rechneten damit, dass mit den erwarteten 12,1 Millionen abgegebenen Tipps etwa 80 Prozent all dieser Möglichkeiten (das wären etwa 6,5 Millionen) abgedeckt werden. Die Wahrscheinlichkeit auf einen (oder mehrere) Sechser liegt daher bei 80 Prozent - oder anders ausgedrückt: Bei 4:1. Beim ersten Sechsfachjackpot wurden 87,9 Prozent aller möglichen Tipps gespielt, und es gab dann zwei Sechser.

Der momentane Rekord-Sechser ist drei Jahre alt und wurde von einem Wiener erzielt. Er knackte am 12. August 2015 den Fünffachjackpot im Alleingang und gewann mehr als 9,6 Millionen Euro. Ein Sologewinn am Mittwoch würde also auch den höchsten Gewinn in der Lotto-Geschichte bedeuten.

8.145.060 verschiedene Tippvarianten

Der allererste Sechser der Lotto Geschichte im Jahr 1986 brachte einem Steirer umgerechnet 475.437,24 Euro. Das heißt: Ein Sechser mit zehn Millionen Euro wäre gleichbedeutend mit 21 Sechsern von anno dazumal (rein auf Basis der Absolut-Beträge; Inflation und sonstige wirtschaftliche Entwicklungen bleiben dabei ausgeklammert).

Aufgrund der Spielformel "6 aus 45" gibt es insgesamt 8.145.060 verschiedene Tippvarianten. Die Österreichischen Lotterien rechneten damit, dass mit den erwarteten 12,1 Millionen abgegebenen Tipps etwa 80 Prozent all dieser Möglichkeiten (das wären etwa 6,5 Millionen) abgedeckt werden. Die Wahrscheinlichkeit auf einen (oder mehrere) Sechser liegt daher bei 80 Prozent - oder anders ausgedrückt: Bei 4:1. Beim ersten Sechsfachjackpot wurden 87,9 Prozent aller möglichen Tipps gespielt, und es gab dann zwei Sechser.