Chronik | Österreich
03.11.2018

Knochenfund: Seit März vermisste Vorarlbergerin ist tot

Mit einer DNA-Untersuchung wurden die sterblichen Überreste der 26-Jährigen zugeordnet. Nun ist die Gerichtsmedizin am Zug.

Die 26-jährige, seit März abgängige Vorarlbergerin ist tot. Wie die Polizei am Samstag bekannt gab, fand ein Wanderer im September im Bereich der Spätenbachalpe in Dornbirn menschliche Knochen. Diese haben jetzt der Vermissten zugeordnet werden können.

Zur Klärung der Todesursache wurden die sterblichen Überreste in die Innsbrucker Gerichtsmedizin gebracht. Wann mit einem Ergebnis der Untersuchung zu rechnen ist, sei schwierig zu sagen, da nicht der ganze Leichnam, sondern nur Knochen gefunden wurden. "Das kann in diesem Fall länger dauern", sagte ein Polizist.

Warum die Frau im Bereich der Spätenbachalpe unterwegs war, sei derzeit unklar. "Zum gegenwärtigen Zeitpunkt haben wir keine Hinweise darauf", sagte der Beamte. Die Ermittlungen seien im Laufen.

Die junge Frau wurde am 5. März in Lustenau als abgängig gemeldet. Sie hatte das Haus mit einem roten Rucksack und ihrer Schlüsseltasche verlassen und wollte in den Messepark Lustenau einkaufen gehen, kehrte aber nicht mehr nach Hause zurück. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug sie eine grüne Kapuzenjacke, Jeans und hellgraue Turnschuhe. Bei der Suche nach der junge Frau wurde auch Interpol eingeschaltet.