Chronik | Österreich
20.11.2018

Zwölf Zentimeter Neuschnee: Unfälle und Straßensperren

Der starke Schneefall brachte Verkehrsbehinderungen. Die Südautobahn war in der Früh in Richtung Wien gesperrt.

Der Dienstag ist bereits wieder sehr winterlich gestartet, vor allem im Süden Österreichs. In Kärnten machte sich der starke Schneefall ganz besonders bemerkbar. In Bad Bleiburg fielen etwa zwölf Zentimeter Neuschnee, in Kötschach Mauthen waren es laut UBIMET zehn Zentimeter. Am Vormittag schneit es im Süden und Südosten weiterhin kräftig, es kommen weitere Neuschnee-Mengen hinzu. Erst gegen Mittag lässt die Intensität dann etwas nach.

Der starke  Schneefall hat in Kärnten jedenfalls auch zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen geführt. Nach Angaben der Polizei kam es auf der Südautobahn zu mehreren Verkehrsunfällen, stundenlange Straßensperren waren die Folge. Die Südautobahn A2 war in der Früh bei Arnoldstein in Richtung Wien gesperrt, auch am Griffner Berg zwischen Griffen und St. Andrä ging stundenlang nichts mehr.

Lkw mit Anhänger blockierte Fahrbahn

Die Sperre bei Griffen konnte in der Früh wieder aufgehoben werden, bei Arnoldstein wurde gegen 9.00 Uhr eine Fahrspur wieder geöffnet. Dort hatte ein Lkw mit Anhänger die Fahrbahn blockiert. In weiten Teilen des Landes herrschten tiefwinterliche Fahrverhältnisse. Kettenpflicht herrschte am Loiblpass, am Plöckenpass, auf der Turracher Höhe und auf der Strecke über den Katschberg von Rennweg bis St. Michael im Lungau.

Auch höhere Bergstraßen im Gailtal waren nur mit Schneeketten zu bewältigen, ebenso die Straße auf den Falkert im Bezirk Feldkirchen und jene auf das Klippitztörl im Bezirk Wolfsberg. Laut Meteorologen sollte der Schneefall im Laufe des Tages nachlassen.

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