Chronik | Österreich
02.07.2018

Formel 1-Besucher fuhr betrunken durch die Rettungsgasse

40-Jähriger hatte am Red-Bull-Ring stundenlang Alkohol konsumiert und bei der Abreise die Rettungsgasse benutzt.

Ein betrunkener Pkw-Lenker (40) hat am Sonntagabend versucht, über die Rettungsgasse dem Stau bei der Heimfahrt vom Formel 1-Grand Prix in Spielberg zu entkommen. Er geriet dabei ins Visier der Polizei.

Es stellte sich heraus, dass der Autofahrer stark alkoholisiert war, wie die Landespolizeidirektion am Montag mitteilte. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt und der Führerschein vorläufig abgenommen.

Beamte der Landesverkehrsabteilung stoppten den Pkw-Lenker auf der Murtal Schnellstraße (S36) in Richtung Wien gegen 20.15 Uhr. Die Beamten kontrollierten den Lenker, der die Rettungsgasse befahren hatte, am Pannenstreifen und stellten deutlichen Alkoholgeruch fest. Der Mann gab zu, dass er am Red-Bull-Ring über mehrere Stunden Alkohol getrunken hatte. Auch der Beifahrer des russischen Staatsbürgers war stark betrunken. Das Fahrzeug wurde daher abgeschleppt.

Alkolenker krachte in Salzburg in Bahnhofsgebäude

In Salzburg ist ein betrunkener Autofahrer in der Nacht auf Montag mit seinem Wagen in das Gebäude des Bahnhofs Salzburg-Aigen gekracht. Der 29-jährige Einheimische wurde dabei verletzt. Durch die Wucht des Anpralles wurde ein Teil der Außenmauer schwer beschädigt. Die Feuerwehr musste den Teil des Gebäudes zur Sicherung abstützen. Statiker der ÖBB werden den Schaden Montagvormittag begutachten.

Der 29-Jährige war gegen 2.00 Uhr mit seinem Auto auf der Aignerstraße stadtauswärts unterwegs. Aus unbekannter Ursache geriet er auf die linke Straßenseite und stieß gegen die Bahnhofsmauer. Am Auto entstand Totalschaden, die Mauer des Gebäudes sowie die Eingangstür des dortigen Geschäftslokales wurden stark beschädigt. Der Lenker musste von der Berufsfeuerwehr Salzburg geborgen werden. Er hatte über 1,7 Promille Alkohol im Blut, berichtete die Polizei.

Durch die Wucht des Anpralls wurde die Außenmauer mehrere Zentimeter nach innen gedrückt. Außerdem entstanden mehrere Risse. Die Feuerwehr stützte den beschädigten Abschnitt ab. Der Bahnhof selbst konnte aber in Betrieb bleiben, sagte ÖBB-Sprecher Robert Mosser zur APA. Statiker der Bundesbahnen würden noch im Lauf des Vormittags den Schaden begutachten und dann die weitere Vorgangsweise festlegen, so Mosser.