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Chronik Österreich
09/27/2021

Geimpft oder ungeimpft? Wer in Oberösterreich welche Partei gewählt hat

Je ungeimpfter die Gemeinden im Schnitt, desto besser schnitten MFG und FPÖ ab.

Oberösterreich hat die geringste Durchimpfungsrate aller Bundesländer - und seit gestern auch eine impfkritisch bis -verschwörerische Partei im Landtag. 

Jeder vierte Ungeimpfte wählte gestern die Liste MFG (Menschen Freiheit Grundrechte), ergab eine Wahltagsumfrage des Meinungsforschers Peter Hajek im Auftrag von ATV. 48 Prozent der Ungeimpften machten ihr Kreuzerl bei der FPÖ. Unter den Geimpften wählte nur ein Prozent die MFG.

Grafik: Klicken Sie weiter, um die Durchimpfungsrate pro Gemeinde zu sehen. 

Die Liste MFG kostete vor allem der FPÖ und ÖVP Stimmen. Das zeigt eine vom SORA-Institut für den ORF durchgeführte Wählerstromanalyse. Demnach hat die FPÖ 16.000 Stimmen an die MFG verloren, die ÖVP 15.000. Am größten war die Wählerwanderung demnach allerdings von der FPÖ zur ÖVP (75.000 Stimmen) sowie von der ÖVP zu den Grünen (25.000).

Je ungeimpfter, desto MFG

Vergleicht man das Ergebnis der Landtagswahlen auf Gemeindeebene mit der Durchimpfungsrate der jeweiligen Gemeinden, so lässt sich eine deutliche Tendenz erkennen: Je ungeimpfter die Gemeinde, desto besser schnitten MFG und FPÖ ab. Je geimpfter, desto besser waren Grüne und SPÖ. 

In der als oberösterreichisches Impf-Schlusslicht geltenden Gemeinde Auerbach im Bezirk Braunau landete die MFG auf dem dritten Platz. Die ÖVP verdrängte die FPÖ vom ersten Platz.

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