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Chronik Österreich
05/12/2021

Das sind die Corona-Hotspots in Österreich

Der Ost-Lockdown zeigt immer noch seine Auswirkungen. Der Westen hingegen bleibt weiterhin stärker betroffen.

von Kevin Kada

Der Ost-Lockdown zeigt weiterhin seine Wirkung. Während die Bezirke im Westen Österreichs deutlich höher in der 7-Tage-Inzidenz liegen, sind die Bezirke im Osten unter den besten in ganz Österreich.

So zum Beispiel Waidhofen an der Thaya, der Bezirk der noch vor wenigen Wochen knapp an Ausreisetests vorbei geschrammt ist. Dort liegt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner aktuell (Stand 11. Mai) bei 4. Besser ist nur die Stadt Rust im Burgenland, die bereits in den vergangenen Wochen Corona-frei ist. 

Ähnlich gut stehen Mödling, Tulln oder aber auch die vormals von Ausreisetests betroffenen Bezirke Wiener Neustadt-Land und Neunkirchen.

Anders sieht es mit den Bezirken im Westen aus.

Denn unter den negativen Top-20 sind allesamt Bezirke aus den Bundesländern Steiermark, Salzburg, Oberösterreich, Vorarlberg, Tirol und Kärnten. Ganz oben steht der Bezirk Imst mit 258 Infektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen 7 Tagen. Gefolgt von Murtal (220), Murau (203) und Deutschlandsberg (199).

Als "Ausreißer" ist die nö. Landeshauptstadt St. Pölten zumindest etwas weiter vorne. Mit einer Inzidenz von 133 ist die Landeshauptstadt der schlechteste Bezirk aus Niederösterreich.

Sieben-Tages-Inzidenz nach Bundesland

Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz ist immer noch Vorarlberg mit 147,3, dort hat die Gastronomie allerdings bereits geöffnet. Danach folgen die Steiermark, Tirol und Oberösterreich (124,4, 101,9 bzw. 101,1). Wien hat eine Sieben-Tages-Inzidenz von 83,1, Salzburg 77,9, Niederösterreich 64,8 und das Burgenland 47,9.

Insgesamt gehen die Coronazahlen aber weiter stark zurück. Bald wird die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in Österreich unter 90 liegen. Derzeit steht sie bei 91,8, am Montag waren es noch 97,7 und am Wochenende noch über 100.

Hospitalisierungen in Österreich

Maßgeblich für etwaige weitere Maßnahmen sind vor allem die Spitalskapazitäten. Grob gesagt gilt hier die 100-10-1-Regel: Von 100 infizierten Menschen müssen rund 10 hospitalisiert werden, einer davon landet auf der Intensivstation - und das meist gleich für mindestens 10 Tage. 

    Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

    In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

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