REPORTAGE / LANDSCHAFT / PORTRAIT - LECHTAL UND GEMEINDE LECH AM ARLBERG - ZWEITWOHNSITZE UND TEUERSTE GRUNDPREISE

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Interaktiv
07/13/2021

Bezirksübersicht: Wo die Zahlen jetzt wieder steigen

Erstmals seit Mitte Juni stieg die Zahl der täglichen Neuinfektion wieder über 200. Der Grund: (Matura)reisen, Nachtgastronomie und kleinere regionale Cluster.

Ist das schon der Beginn der viel-beschworenen vierten Welle? Erstmals seit einem Monat stieg am Dienstag die Zahl der Neuinfektionen auf über 200, die 7-Tages-Inzidenz liegt damit aktuell bei rund 12,6.

Damit scheint die Talsohle vorerst durchschritten. Erst vor zwei Wochen war die Inzidenz noch bei 5,4 gelegen – der Tiefpunkt seit der dritten Welle.

Von einer vierten Corona-Welle wollen Experten deshalb noch nicht sprechen. Dass sie kommt, gilt vielen jedoch als sicher.  Sowohl die Ampelkommission wie auch das Covid-Prognose-Konsortium sahen aufgrund der Delta-Variante zuletzt eine "hohe Wahrscheinlichkeit" für eine vierte Corona-Welle. Offen seien der Zeitpunkt des Eintreffens und das Ausmaß.

Die aktuelle Steigerung der Zahlen lassen sich jedenfalls auf kleinere regionale Cluster zurückführen.

Sehen Sie hier zunächst die am meisten betroffenen Bezirke im Überblick:

    Am Montag wurden im Bezirk Reutte 26 aktive Corona-Fälle gemeldet, davon allein dreizehn in der Bezirksstadt. Zurückzuführen sind sie laut Tiroler Tageszeitung auf eine Maturareise nach Malta.

    Corona-Falle "Haushalt"

    Generell seien die Neuinfektionen überwiegend auf Reiserückkehrer zurückzuführen, sagt der Leiter des Tiroler Einsatzstabes, Elmar Rizzoli. Dieser Trend habe sich in den vergangenen Tagen verfestigt. Laut aktueller Auswertung der AGES gehen aktuell 23 Prozent der Fälle auf "Reisen" zurück. Die meisten Fälle - nämlich 52 Prozent - werden auf Ansteckungen im eigenen Haushalt zurückfgeführt.

    Den Anteil an geklärten Fällen weist die AGES aktuell mit 68,6 Prozent aus. 

    Problematisch für das Contact Tracing ist auch die Situation in der Nacht-Gastronomie, wo ein Infizierter Hunderte Kontaktpersonen nach sich ziehen kann. Alleine in Wien gab es zuletzt in sieben Clubs Infektionsfälle und mehr als 1.500 K1- bzw. K2-Personen, berichtet die "ZiB2" am Montag. Und im steirischen Lannach hatte in der Nacht von 3. auf 4. Juli eine Corona-infizierte Person die Diskothek "Almrausch" besucht.

    Die aktuell am meisten betroffenen Bezirke im Überblick (in Klammer steht die 7-Tages-Inzidenz)

    1. Reutte (67)
    2. Steyr-Land (57)
    3. Rust (50)
    4. Wien (26)
    5. Klagenfurt (22)
    6. Sankt Pölten (22)
    7. Lienz (21)
    8. Eisenstadt-Umgebung (18)
    9. Landeck (18)
    10. Graz-Umgebung (17)
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