Die Polizei konnte weitere Opfer nicht ausschließen

© APA - Austria Presse Agentur

Chronik Österreich
12/18/2020

Amokfahrt eines jungen Vorarlbergers endete im Gefängnis

23-Jähriger ohne Führerschein raste mit hoher Geschwindigkeit herum und leistete bei Festnahme massiven Widerstand.

Ein 23-jähriger Autofahrer hat am Mittwochabend im Rahmen einer illegalen Spritztour die Strecke zwischen Bregenz und Höchst unsicher gemacht und mehrere Personen massiv gefährdet. Der Mann nahm einen Pkw unbefugt in Betrieb und flüchtete vor der Polizei, nachdem die Exekutive auf ihn aufmerksam geworden war. Dabei überfuhr er mit hoher Geschwindigkeit mehrere Kreuzungen bei Rotlicht. Nach einem Unfall setzte er die Flucht zu Fuß fort und bedrohte die Polizisten mit dem Tod.

Nach Angaben der Exekutive wollte der 23-Jährige, der keinen Führerschein besitzt, mit dem Pkw "umherfahren". Er montierte die Kennzeichen ab und fuhr los. Auf Höhe der Bezirkshauptmannschaft Bregenz fiel der Polizei der Wagen wegen der fehlenden Nummerntafeln auf. Anstatt auf Anhaltesignale entsprechend zu reagieren, trat der 23-Jährige aufs Gaspedal. In Höchst kam er beim Abbiegen aufgrund viel zu hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab und prallte mit seinem Fahrzeug gegen eine Werbetafel.

Heftiger Widerstand

Als der Mann wenig später gestellt wurde, wehrte sich der 23-Jährige vehement gegen seine Festnahme. Er versetzte einem Polizisten mehrere Faustschläge in den Genitalbereich und tobte auch nach dem Anlegen von Handfesseln weiter. Beim Transport zur Polizeiinspektion versuchte er, die Polizisten zu treten und drohte, sie abzustechen. Der 23-Jährige wurde nach der Einvernahme in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert.

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