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Chronik Österreich
08/05/2019

20-jähriger Koreaner ertrinkt im Wolfgangsee

Rettungsschwimmer bargen Mann nach wenigen Minuten aus vier bis fünf Metern Tiefe. Er starb im Krankenhaus.

Im Strandbad von St. Gilgen am Wolfgangsee ist es am Sonntag zu einem schweren Badeunfall gekommen. Ein 20-jähriger Koreaner war kurz nach 19.15 Uhr gemeinsam mit einem Freund von einem Holzsteg mit den Füßen voran ins Wasser gesprungen. Der Mann tauchte kurz auf, rief dabei um Hilfe und ging schließlich wieder unter. Andere Badegäste wurden Zeugen des Vorfalls und schlugen Alarm.

Zwei Rettungsschwimmer der Wasserrettung, die sich nach Dienstschluss noch vor Ort befanden - an Wochenenden und an Feiertagen ist das Strandbad von 9.00 bis 19.00 Uhr präventiv von der Organisation besetzt - eilten sofort zu Hilfe. Einem Wasserretter gelang es mit Hilfe von Schnorchel, Taucherbrille und Flossen den Verunglückten in einer Wassertiefe von vier bis fünf Metern zu orten und zu bergen.

Die Helfer begannen unverzüglich mit der Reanimation, ein Rettungshubschrauber flog den Koreaner dann in das Landeskrankenhaus nach Salzburg. Kurz darauf verstarb der Mann. Das bestätigte eine Sprecherin der Salzburger Landeskliniken am Vormittag der APA. Laut Polizei dürfte es sich bei dem Unfallopfer um einen Touristen handeln. 

Ursache noch unklar

Wie Michael Jursitzka von der Wasserrettung St. Gilgen zur APA sagte, dürfte sich der Mann rund fünf Minuten lang unter Wasser befunden haben. Aufgrund der Seetiefe rund um den Steg könne er ausschließen, dass der Mann in zu seichtes Wasser gesprungen ist. Die Ursache zum Untergang des 20-Jährigen ist damit noch unklar.