Zwei Todesopfer bei Lawinenabgängen

Ein Schild warnt vor Lawinengefahr in den Bergen.
Gefahr am Berg: Es gilt Warnstufe drei bis vier.

70 Zentimeter hoch war der Berg an Schnee, unter dem der 16-Jährige verschüttet war: Der Jugendliche wurde Montagnachmittag im freien Skiraum am Jochberg von einer Lawine mitgerissen. Seine Leiche wurde erst Dienstag von den Suchmannschaften gefunden. Der 14-jährige Freund des Skifahrers überlebte, er hatte sich selbst aus dem Lawinenkegel befreien können.

Auch in Lech am Arlberg gab es ein Lawinenopfer: Ein 56-jähriger Skifahrer starb unter dem Schneebrett, das er selbst außerhalb der Piste ausgelöst hatte.

Die Lawinengefahr bleibt in den nächsten Tagen hoch. In Niederösterreich gilt großteils Warnstufe 3, im Hochkargebiet sogar Stufe 4, also große Gefahr. In der Obersteiermark gingen laut Arnold Studeregger vom Lawinenwarndienst Dienstag spontan Lawinen ab, ohne dass der Schnee belastet worden wäre: Auch hier gilt großteils Stufe 4. In Tirol und in Kärnten ist die Situation laut Experten angespannt, derzeit gilt Stufe 3, erhebliche Gefahr.

In den nächsten Tagen dürfte sich diese Situation auch nicht verbessern: „Das Wetter ist unbeständig, es ist keine rechte Entspannung in Sicht“, warnt Rudi Mair vom Lawinenwarndienst Tirol. Nach dem eher milden Dienstag wird wieder eine Kaltfront erwartet, samt etwas Neuschnee und Wind.

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