© Potocznik

Chronik Oberösterreich
05/05/2020

Was passiert mit dem Linzer Schlachthofareal?

Das Areal des Schlachthofes gilt als das Linzer Stadtentwicklungsgebiet.

von Josef Ertl

"Es ist nur mehr eine Frage der Zeit, bis der Schlachthof aus der inneren Stadt absiedelt. Gerüchten zufolge könnte das sehr bald sein", meint Lorenz Potocznik, Fraktionsvorsitzender der Neos im Linzer Gemeidnerat. "Seit Jahren investiert die Firma Handlbauer nichts mehr in den Standort, kauft aber - weil kapitalstark - alle Grundstücke im Umfeld auf, auch wenn diese jahrelang nicht genutzt werden. Dabei kann Handlbauer nichts falsch machen, die Fläche ist Entwicklungsgebiet und wird immer wertvoller, insbesondere mit einer Umwidmung."

Was macht die Linz AG?

Potocznik weiter: "Warum die stadteigene Linz AG trotz dieser Dynamik erst kürzlich das Baurecht des benachbarten Reifen-Bruckmüllers einfach so verkauft hat und die Stadt Linz das ARBÖ-Grundstück an den roten ARBÖ verschleudern wollte, all das ohne städtebaulicher Vorstellung oder VIsion für das Entwicklungsgebiet von Linz... ja, das reiht sich wohl einfach nur in die allgemeine Passivität und das Laissez-faire des Bürgermeisters und der Linzer Stadtregierung ein."

Anträge im Gemeinderat

Potocznik hält "dIese Passivität für inakzeptabel. Chancen und Potential wird verspielt. Um diese Passivität zu durchbrechen, muss meines Erachtens so schnell als möglich ein professioneller Planungsprozess für dieses Gebiet in Gang gesetzt werden." In der kommenden Gemeinderatssitzung will er dazu entsprechende Anträge eninbringen.

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